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Archiv 2017

Jahresprogramm


Holthauser Fuchs
Sa 07.01.2017 16:30 Uhr Winterzauber
im Dorf Holthausen (Ende ca.20:00 Uhr)
Fr 13.01.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
 
Fr. 10.02.2017 19:00 Uhr Jahreshauptversammlung
- nur für Mitglieder -
So 12.02.2017 10:00 Uhr Bosseln

Das Bosseln (plattdeutsch für Kugeln) ist ein einfaches Wurfspiel für mehrere Personen, das jeder sofort erlernt.(Bosseln ist friesischer Nationalsport, ist aber auch auf der ganzen Welt bekannt).


Eine Kugel aus Hartgummi oder aus Holz mit Metallkern (ca. 1 kg schwer) wird auf einer Straße möglichst weit geworfen oder gerollt. Zwei oder mehrere Mannschaften spielen gegeneinander mit der Absicht, eine vorher festgelegte Strecke mit so wenig Würfen wie möglich zu überwinden. Der Wettkampf beginnt mit dem Wurf der jeweils ersten Werfer einer jeden Mannschaft.


Der zweite und die folgenden Spieler werfen jeweils von der Stelle aus, an der die Kugel nach dem Wurf des vorherigen Spielers der eigenen Mannschaft liegengeblieben ist. Gewonnen hat die Mannschaft, die mit den wenigsten Würfen die Wegstrecke überwunden hat. Für offizielle Wettkämpfe gelten kompliziertere Regeln, die aber bei uns im Heimatverein nicht angewandt werden.


für Jedermann/frau
ab Vereinsheim
13:00 Uhr Grünkohlessen (10,00 €)
Anmeldung bis zum 03.02.2017
bei Küpper 800398 oder Krato 803279
Fr 10.03.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Herr Dietmar Kämmer
"Beobachtungen in der Wildnis vor der Tür"
 
Sa 11.03.2017 10:00 Uhr

Große Aktion "Sauberes Holthausen"
Müllsammlung, Biotop-Pflege, Straßenbaumpflege
Holthauser Str. / Ecke Am Hausacker

13:00 Uhr Gemeinsamer Imbiss; Im Vereinsheim
Anmeldung bei Küpper 800398 oder Halfmann 801457
Sa 15.04.2017 18:00 Uhr Osterfeuer
Das Feuer wird ca. bei Eintritt der Dämmerung angezündet
Osterfeuer 2017
Mo 17.04.2017 11:00 Uhr Aufräumen und traditionelles Eierbraten
(Im Vereinsheim)
 
Fr 12.05.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Herr Johannes Sundermeier
"Martin Luther - Spuren in der Stadt"
 
Fr 09.06.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Herr Thomas Teipel
"Seilbahntrasse Brambauer"
So 11.06.2017 12:00 Uhr "Wir in Eving" - Infostand
Evinger Mitte, 44339 Dortmund
So 25.06.2017 Tagesausflug
zum Regierungsbunker Ahrweiler
Anmeldung bis zum 10.06.2016
bei Küpper 800398
Ausflug Ahrweiler
Fr 10.06.2016 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Frau Göbel
"Bienenköniginnen"
Fr 14.07.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Herr Stefan Kunstmann
"Sperrtor"
Fr 11.08.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Frau Ukrike Kalthoff-Lübeck
"Rückblick - 30 Jahre Heimatverein Holthausen e.V."
So. 03.09.2017 11:00 bis 17:00 Uhr Sommerfest / Straßenfest
Heimatverein Holthausen e. V.
Wir in Eving 2017
Fr 08.09.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Vortrag Herr Hilsmann
"Mittelmeer"
Sa 30.09.2017 11:00 Uhr Schnatgang

Schnadegang, Schnatgang:

Die Entstehung und Bedeutung von Schnadegängen:
Grundstücksgrenzen spielen im Leben einer Gemeinschaft, aber auch im Verhältnis zu den Nachbarn eine wichtige Rolle. Zunächst waren es unveränderliche Merkmale in der Natur wie Bäume, Findlinge, Bäche oder Bodendenkmale, die als Begrenzung der Felder, Wiesen, Weiden und Grenzen angesehen wurden. Später wurden Grenzsteine gesetzt und Bäume gepflanzt oder auch Gräben und Wälle angelegt, um die Grundstücksgrenzen zu markieren. Eine flächendeckende Vermessung mit Setzen von Grenzsteinen und die Anlage von verbindlichen Katastern und von obligatorischen Grundbüchern bestehen in Westfalen erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts.


Früher wurden die Gemarkunsgrenzen anläßlich von Schnadegängen abgegangen. Der Grenzverlauf wurde dabei durch Beschneiden (Schnad, Schneise) begeh- und befahrbar gehalten und die alten Grenzsteine wurden kontrolliert. Das Wort "Schnade" stammt aus dem Mittelniederdeutschen "snat" und bedeutet lt. Duden soviel wie "Grenzen einer Flur".

Schnadegänge können in Westfalen bis auf das 14. Jahrhundert zurück belegt werden. Neben der Prüfung und Festlegung der Grenzen hatten die Schnadegänge die Funktion, eventuelle Streitigkeiten über Grenzverläufe zu bereinigen, und auch das Wissen um die Grenzverläufe auf die heranwachsende Jugend zu übertragen. Die Schnadegänge, bei denen manchmal 20-50 km am Tag zurückgelegt wurden, dauerten meist einen ganzen Tag, bei Grenzstreitigkeiten auch mehrere Tage. Nach Teilung der Marken in Privateigentum, nach genauer Katastrierung von Grund und Boden und nach Anlage der Grundbücher hatten die Schnadegänge ihren Zweck verloren. Ein letzter protokollierter Grenzumgang zur Feststellung der Grenzen für die Bauernschaften Groppenbruch, Schwieringhausen, Ellinghausen und Deusen aus der Gemeinde Mengede und der Gemeinde Holthausen aus der Bürgermeisterei Lünen fand in Gegenwart der Ortsvorsteher und der zuständigen Bürgermeister und dem Katastergeometer am 17.08.1826 statt, wobei die festgestellten Grenzen "für richtig" anerkannt wurden.


Die Zielsetzung von Schnadegängen heute:


Die uns bekannten Heimatvereine verfolgen heute bei der Durchführung von Schnadegängen ganz andere Ziele. Es sollen nicht Grenzstreitigkeiten reguliert, sondern die Kenntnis über Grenzverläufe vermittelt, gute nachbarschaftliche Beziehungen gepflegt und vereinsinterne Geselligkeit gefördert werden. Es wird damit an althergebrachte Gepflogenheiten und Bräuche erinnert und die Vereine kommen damit auch ihren satzungsgemäßen Verpflichtungen zur Pflege des Brauchtums nach.


Quellennachweise: Heimatverein Mengede, Westfälischer Heimatbund, Duden

 

/ Erntedankfest
Wagen schmücken (Schiffhorst 20)
Schnatgang 2017
13:00 Uhr Schnadegang und Baum pflanzen
ab Schiffhorst 20
15:00 Uhr Kaffeetrinken im Vereinsheim
18:30 Uhr Abendessen im Vereinsheim
Anmeldung zum Essen bis 23.09.2016
bei Küpper 800398 oder Krato 803279
Fr 13.10.2017 19:00 Uhr Monatstreffen
Lesung Anja Krato
"Crime-Stories"