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Archiv 2009

Jahresprogramm


Holthauser Fuchs
Fr. 09.01.2009 19:00 Uhr Vorstandssitzung
- nur für Mitglieder -
 
Sa. 24.01.2009 19:30 Uhr Besuch der Plattdeutschen Bühne Cappenberg
"Politik un Föhreschien"
 
Fr. 13.02.2009 19:00 Uhr Jahreshauptversammlung
- nur für Mitglieder -
So. 15.02.2009 10:00 Uhr Bosseln

Das Bosseln (plattdeutsch für Kugeln) ist ein einfaches Wurfspiel für mehrere Personen, das jeder sofort erlernt. (Bosseln ist friesischer Nationalsport, ist aber auch auf der ganzen Welt bekannt).


Eine Kugel aus Hartgummi oder aus Holz mit Metallkern (ca. 1 kg schwer) wird auf einer Straße möglichst weit geworfen oder gerollt. Zwei oder mehrere Mannschaften spielen gegeneinander mit der Absicht, eine vorher festgelegte Strecke mit so wenig Würfen wie möglich zu überwinden. Der Wettkampf beginnt mit dem Wurf der jeweils ersten Werfer einer jeden Mannschaft.


Der zweite und die folgenden Spieler werfen jeweils von der Stelle aus, an der die Kugel nach dem Wurf des vorherigen Spielers der eigenen Mannschaft liegengeblieben ist. Gewonnen hat die Mannschaft, die mit den wenigsten Würfen die Wegstrecke überwunden hat. Für offizielle Wettkämpfe gelten kompliziertere Regeln, die aber bei uns im Heimatverein nicht angewandt werden.


mit Grünkohlessen ab 13:00 Uhr
Bosseln 2009
Fr. 13.03.2009 19:00 Uhr

Monatstreffen
Diavortrag von Wolfgang Rühl

Streifzug durch Kambodscha und Ankor Wat

 
Sa. 21.03.2009  

Große Aktion Sauberes Holthausen, Biotop-Pflege und Straßenbaumpflege

So. 29.03.2009 16:00 Uhr Besuch der Komödie St. Marien Obereving
"Laras Plan "
 
Mo.-
Do.
06.04.2009
09.04.2009
  Einsammeln und Transport des Schnittgutes für das Osterfeuer  
Sa. 11.04.2009  

Osterfeuer - zu Beginn der Dämmerung

Mo. 13.04.2009   Aufräumen und Eierbraten bei Küpper Eier Essen 2009
Fr. 08.05.2009 19:00 Uhr Monatstreffen

Vortrag von H.Sommerer, ehemaliger Leiter des Amtes für Wahlen und Statistik.

Warum sollen wir wählen?

 
Sa. 16.05.2009 19:00 Uhr Fahrradtour / Start ab Vereinsheim Fahrradtour_2009
Fr. 12.06.2009 19:00 Uhr Monatstreffen
Filmvortrag von Dietmar Kämmerer
Seltene Naturaufnahmen aus Holthausen
 
So. 14.06.2009 09:00 Uhr

Ausflug: Xanten

Xanten 2009
Fr. 10.07.2009 19:00 Uhr

Monatstreffen

mit Diavortrag v. M.Pelzer
Neuerungen in der Tagespflege / Pflegegeld

Fr. 14.08.2009 19:00 Uhr

Monatstreffen

mit Vortrag v. Paul Koslowski
Geschichte der Bauernhöfe in Holthausen

So. 06.09.2009 11:00 Uhr Sommerfest/Straßenfest Sommerfest 2009
Fr. 11.09.2009 19:00 Uhr

Monatstreffen
mit Vortrag v. Heinrich Scheiper
Die Mühle in Brechten

Sa. 03.10.2009   Schnatgang

Schnadegang, Schnatgang:


Die Entstehung und Bedeutung von Schnadegängen:
Grundstücksgrenzen spielen im Leben einer Gemeinschaft, aber auch im Verhältnis zu den Nachbarn eine wichtige Rolle. Zunächst waren es unveränderliche Merkmale in der Natur wie Bäume, Findlinge, Bäche oder Bodendenkmale, die als Begrenzung der Felder, Wiesen, Weiden und Grenzen angesehen wurden. Später wurden Grenzsteine gesetzt und Bäume gepflanzt oder auch Gräben und Wälle angelegt, um die Grundstücksgrenzen zu markieren. Eine flächendeckende Vermessung mit Setzen von Grenzsteinen und die Anlage von verbindlichen Katastern und von obligatorischen Grundbüchern bestehen in Westfalen erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts.


Früher wurden die Gemarkunsgrenzen anläßlich von Schnadegängen abgegangen. Der Grenzverlauf wurde dabei durch Beschneiden (Schnad, Schneise) begeh- und befahrbar gehalten und die alten Grenzsteine wurden kontrolliert. Das Wort "Schnade" stammt aus dem Mittelniederdeutschen "snat" und bedeutet lt. Duden soviel wie "Grenzen einer Flur".

Schnadegänge können in Westfalen bis auf das 14. Jahrhundert zurück belegt werden. Neben der Prüfung und Festlegung der Grenzen hatten die Schnadegänge die Funktion, eventuelle Streitigkeiten über Grenzverläufe zu bereinigen, und auch das Wissen um die Grenzverläufe auf die heranwachsende Jugend zu übertragen. Die Schnadegänge, bei denen manchmal 20-50 km am Tag zurückgelegt wurden, dauerten meist einen ganzen Tag, bei Grenzstreitigkeiten auch mehrere Tage. Nach Teilung der Marken in Privateigentum, nach genauer Katastrierung von Grund und Boden und nach Anlage der Grundbücher hatten die Schnadegänge ihren Zweck verloren. Ein letzter protokollierter Grenzumgang zur Feststellung der Grenzen für die Bauernschaften Groppenbruch, Schwieringhausen, Ellinghausen und Deusen aus der Gemeinde Mengede und der Gemeinde Holthausen aus der Bürgermeisterei Lünen fand in Gegenwart der Ortsvorsteher und der zuständigen Bürgermeister und dem Katastergeometer am 17.08.1826 statt, wobei die festgestellten Grenzen "für richtig" anerkannt wurden.


Die Zielsetzung von Schnadegängen heute:


Die uns bekannten Heimatvereine verfolgen heute bei der Durchführung von Schnadegängen ganz andere Ziele. Es sollen nicht Grenzstreitigkeiten reguliert, sondern die Kenntnis über Grenzverläufe vermittelt, gute nachbarschaftliche Beziehungen gepflegt und vereinsinterne Geselligkeit gefördert werden. Es wird damit an althergebrachte Gepflogenheiten und Bräuche erinnert und die Vereine kommen damit auch ihren satzungsgemäßen Verpflichtungen zur Pflege des Brauchtums nach.


Quellennachweise: Heimatverein Mengede, Westfälischer Heimatbund, Duden

 

/ Erntedankfest
Schnatgang 2009
11:00 Uhr Schmücken des Wagens
14:00 Uhr Schnatgang ab Kamphecke 29 mit
Anschließendem Baum pflanzen
Fr. 09.10.2009 19:00 Uhr Monatstreffen
mit Lesung v. Ulrike Kalthoff-Lübeck und
M.Halfmann "Alte Geschichten"
Fr. 13.11.2009 19:00 Uhr Monatstreffen
Balladen/Geschichten/Gedichte
 
Fr. 11.12.2009 18:00 Uhr Weihnachtliche Jahresabschlußfeier
im "Vereinshaus St. Barbara"